Anonim
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In wenigen Monaten tritt BMW mit seinem ersten 1er mit Frontantrieb in eine neue Ära ein. Der meistverkaufte Kompakt-BMW schaltet um…

In wenigen Monaten tritt BMW mit seinem ersten 1er mit Frontantrieb in eine neue Ära ein. Der meistverkaufte kompakte BMW schaltet vom aktuellen Hinterradantrieb um, aber die Leistung der beiden Plattformen wird voraussichtlich ähnlich sein.

Das aktuelle Topmodell ist der BMW M140i xDrive, ein Auto, das oft für seine Fahrdynamik und seinen sportlichen Stammbaum gelobt wird, aber durch den M135i ersetzt wird. Während der M140i von einem 3, 0-Liter-Sechszylinder mit 340 PS und 369 lb-ft Drehmoment angetrieben wurde, verwendet der M135i einen 2, 0-Liter-Vierzylinder-Turbomotor mit 306 PS und etwas mehr als 330 lb-ft Drehmoment.

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Laut Holger Stauch, Projektmanager für den neuen F40 1er, wird der kommende BMW M135i jedoch die gleichen Rundenzeiten wie der Vorgänger auf dem Nürburgring erreichen, obwohl er eine etwas geringere Nennleistung hat.

Ein Teil der Leistung des M135i wird durch einen verstärkten Kurbelantrieb, neue Kolben und Kabeljau-Stangen, einen größeren Abgasturbolader sowie optimierte Kraftstoffeinspritzventile erreicht.

Ein entscheidendes Element für die außergewöhnlich hohe Agilität des Fahrzeugs ist laut den BMW Ingenieuren die ARB-Technologie (Actuator Contiguous Wheel Slip Limitation), die aus dem BMW i3 bekannt ist und nun sein Debüt in einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor feiert. Dieser Technologietransfer verbessert die Traktion und ermöglicht gleichzeitig eine wesentlich empfindlichere und schnellere Steuerung.

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Die beim BMW 1er serienmäßige ARB-Technologie verfügt über ein Schlupfregelsystem, das für die DSC-Funktion (Dynamic Stability Control) direkt im Motorsteuergerät statt im Steuergerät positioniert ist. Ohne lange Signalwege werden Informationen dreimal schneller weitergegeben, wobei die vom Fahrer wahrgenommene Regelgeschwindigkeit tatsächlich bis zu zehnmal schneller ist.

In enger Abstimmung mit der DSC-Funktion reduziert die zusammenhängende Radschlupfbegrenzung des Stellantriebs das bei Fahrzeugen mit Frontantrieb übliche Leistungsuntersteuern erheblich, jedoch ohne Eingriff zur Steuerung zur Stabilisierung der Querdynamik.