Anonim
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Der BMW iNEXT ist nicht gerade ein Fanfavorit. Als es zum ersten Mal debütierte, wurde es mit einer lauwarmen Reaktion aufgenommen und das ist…

Der BMW iNEXT ist nicht gerade ein Fanfavorit. Als es zum ersten Mal debütierte, wurde es mit einer lauwarmen Reaktion aufgenommen und das ist schön. Zugegeben, der iNEXT wurde zu einem schlechten Zeitpunkt enthüllt. Der Audi e-tron war gerade enthüllt worden und der Jaguar I-Pace machte bereits große Wellen. Der iNEXT schien also im Vergleich zu seiner Konkurrenz ein hässliches Entlein zu sein. Trotzdem könnte das echte Auto ein bisschen aufregender sein als das scheinbar lahme Enten-Konzept, wie dieses neue Spionage-Video zeigt.

In diesem neuen Video von Motor1 hat der BMW iNEXT Spaß im Schnee. Während das Konzeptauto wie ein stickiger, technischer, autonomer Crossover wirkte, wirkt dieses Test-Maultier wie ein richtiger BMW. Es geht sehr seitwärts durch die Ecken dieses Schneekurses und scheint Rutschen tatsächlich überraschend gut zu halten. Elektroautos sind nicht gerade für ihre Driftfähigkeit bekannt. Tesla musste eine spezielle Software für das Modell 3 hinzufügen, um eine kleine Folie zu ermöglichen, und selbst das funktioniert nicht perfekt. Das Halten einer Rutsche in einer elektrischen Frequenzweiche ist also ziemlich lustig, selbst wenn es im Schnee liegt, wo das Rutschen einfach ist.

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Es sieht auch anders aus als die meisten BMW SUVs. Hinten ist tatsächlich ein Hauch von Jaguar I-Pace zu hören, dank Dachlinie, Spoiler und ausgeprägter Heckklappe. Ich finde es seltsam, dass BMW gefälschte Auspuffanlagen in die Tarnverpackung gesteckt hat, möglicherweise um die Zuschauer vom Geruch abzuhalten, aber das Auto trägt immer noch die Aufschrift „Electric Test Vehicle“.

Es gibt auch einige seltsame Design-Details, wie zum Beispiel, dass die Bremslichter an der hinteren Stoßstange sehr niedrig sind (obwohl dies mit ziemlicher Sicherheit nur für den Test mit Maultieren gilt) und die Seitenspiegel tiefer an den eigentlichen Türen angebracht sind. Letzteres ist etwas ungewöhnlich für BMW, der normalerweise Seitenspiegel auf der A-Säule platziert. Das Anbringen an der Tür ist aerodynamischer und ermöglicht gleichzeitig weniger Windgeräusche in der Kabine bei hoher Geschwindigkeit. Daher ist dies bei einem Elektroauto etwas sinnvoll.