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Die von Bosch und BMW gemeinsam entwickelte Wassereinspritzungstechnologie wird es bis 2019 auf eine viel größere Auswahl an Fahrzeugen schaffen. Im Gespräch mit…

Die von Bosch und BMW gemeinsam entwickelte Wassereinspritzungstechnologie soll es bis 2019 auf ein viel breiteres Fahrzeugspektrum schaffen. Im Gespräch mit Autocar sagte die globale Projektmanagerin von Bosch, Fabiana Piazza: „Wir führen sie [Wassereinspritzung] in die Jetzt auf den Markt bringen, da strengere Gesetze und neue Tests auf reale Fahremissionen die Bedeutung dieser Technologie in allen Autos erhöhen. “

Das System wurde erstmals in M4 GTS eingeführt und kann eine Leistungssteigerung von 5 Prozent bieten. Laut Bosch liegt der Hauptfokus jedoch auf der Verbesserung des Kraftstoffverbrauchs und der Reduzierung der Emissionen. Dies wird durch das Versprechen einer Steigerung der Kraftstoffeffizienz um bis zu 13 Prozent und einer Reduzierung der CO2-Emissionen um 4 Prozent gemäß dem international anerkannten WLTP (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedures) untermauert.

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"Das System funktioniert am besten bei Autos mit einer Leistung von mehr als 80 kW (107 PS) pro Liter", sagte Piazza. "Wir bringen es jetzt auf den Markt, da strengere Gesetze und neue Tests der realen Fahremissionen die Bedeutung dieser Technologie in allen Autos erhöhen."

Piazza erklärte, dass das System, das Bosch dem Markt anbietet, im Wesentlichen mit dem des M4 GTS identisch ist.

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Unter dem Kofferraumboden des M4 GTS befindet sich ein 5-Liter-Wassertank, der den Schlüssel zum gesamten System darstellt. Laut Bosch muss der Tank in den meisten Fällen durchschnittlich nur alle 1800 Meilen nachgefüllt werden. Keine zusätzliche Batterie, keine Leistungssteigerung durch ein 48-Volt-System, nur Wasser, aus dem Ingenieure die physikalische Qualität nutzen, um der Umgebung beim Verdampfen Energie zu entziehen. Die Pumpe versorgt die Einspritzdüsen mit einem Druck von ca. 10 bar mit Wasser. Die Menge des eingespritzten Wassers variiert je nach Last, Motordrehzahl und Temperatur, wodurch der Wasserverbrauch auf ein Minimum reduziert wird.

Auf harten Strecken muss der Wassertank jedes Mal nachgefüllt werden, wenn der GTS betankt wird. Unter normalen Betriebsbedingungen sind die Intervalle jedoch je nach Fahrstil viel länger (aber selbst bei schneller Autobahnfahrt muss der Wassertank nur nachgefüllt werden jeder fünfte Tankstopp). Und um zu verhindern, dass Systemkomponenten bei jedem Motorstart bei Minusgraden vereisen, wird das gesamte Wasser im Schlauchsystem in den Tank abgelassen, der an sich ebenfalls frostsicher ist.

Für die kältesten Märkte untersucht Bosch die Verwendung eines Warmwasserbereitungssystems, um ein Einfrieren zu verhindern. Das Unternehmen muss noch entscheiden, ob ein solches System die Wärme des Motors nutzen oder eigene elektrische Heizungskomponenten benötigt.